Drei Tage Billard, drei spannende Bewerbe, internationale Gäste, Emotionen, Teamgeist und jede Menge junge Talente: Der Internationale EAGLES Juniors Cup 2026 wurde zu einem echten Festival für die Jugend – und setzte ein kräftiges Ausrufezeichen für die Zukunft des Billardsports.
Was am vergangenen Wochenende im Patricks Rankweil zu erleben war, machte vor allem eines deutlich:
Da kommt eine neue Generation. Und die kann richtig Billard spielen!
Junge Spielerinnen und Spieler aus mehreren Nationen trafen aufeinander, kämpften um jeden Ball und zeigten dabei ein Niveau, das so manchen erfahrenen Billardfan staunen ließ.
Und auch außerhalb des Patricks war das Interesse groß: Über 2.000 Zuschauer verfolgten die Bewerbe während der drei Turniertage im Livestream.
Mehr als nur ein Turnier
Der EAGLES Juniors Cup will bewusst mehr sein als ein klassisches Jugendturnier.
Eine besondere Neuerung gab es deshalb bereits bei der Anmeldung: Jede gemeldete Spielerin und jeder gemeldete Spieler erhielt einen Konsumationsgutschein im Wert von € 50,– kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Jugendlichen sollten sich während des Turniers wohlfühlen, gemeinsam essen und trinken können – und sich einfach auf das konzentrieren, worum es an diesem Wochenende ging: Billard spielen und eine richtig gute Zeit miteinander haben.
Dank der großartigen Unterstützung von Dynamic Billard konnten für die Erstplatzierten zusätzlich Einkaufsgutscheine im Gesamtwert von € 1.500,– als Preisgeld vergeben werden.
Damit wurde auch finanziell ein deutliches Zeichen für die Wertschätzung von Dynamic Billard für Jugendbillards gesetzt.
„Dieses Turnier wird weiterwachsen“
Bereits bei der Eröffnung machte der Präsident der EAGLES Juniors Billiard Academy, Fabian Schierscher, deutlich, welchen Stellenwert diese Veranstaltung mittlerweile besitzt.
Er betonte die internationale Bedeutung des Turniers und kündigte gleichzeitig an, dass der EAGLES Juniors Cup weiter ausgebaut und künftig jedes Jahr stattfinden wird.
Ein besonders emotionaler Moment folgte gleich zu Beginn: Schierscher bedankte sich bei den beiden Gründern der EAGLES Juniors Billiard Academy, Norbert Engel und Jürgen Scherrer, und überreichte ihnen als Anerkennung ein Präsent.
Was 2006 mit einer Idee von Norbert Engel und Jürgen Scherrer begann, feiert 2026 sein 20-jähriges Bestehen. Zwei Jahrzehnte Nachwuchsarbeit – und mit dem Internationalen EAGLES Juniors Cup bekommt diese Arbeit heute eine Bühne, die weit über Österreich hinausstrahlt.
„Wir kommen wieder. 120 Prozent!“
Wie gut das Turnier bei den internationalen Gästen ankam, zeigte sich in vielen Gesprächen während des Wochenendes.
Die tschechischen Teilnehmer brachten es im Gespräch mit Turnierleiter Norbert Engel ziemlich eindeutig auf den Punkt:
„Wir kommen sehr gerne wieder. 120 Prozent!“
Und auch aus Deutschland kam bereits eine kleine Kampfansage für 2027:
„Wir kommen wieder – aber nächstes Jahr mit vielen neuen Gesichtern!“
Genau solche Aussagen zeigen, wohin sich der EAGLES Juniors Cup entwickeln kann.
Auch die Eltern waren vom Ablauf, der Atmosphäre und dem gesamten Umfeld begeistert – und viele freuen sich schon jetzt auf die nächste Ausgabe.
Drei Bewerbe – und jede Menge Action
Sportlich wurde in U17, U19 und im TEAM-Bewerb um die Platzierungen gekämpft.
Besonders stark präsentierten sich an diesem Wochenende unter anderem Seymen Atila, Valerian Zachhuber und Selina Scherrer, die als bestes Mädchen des Turniers ein ganz besonderes Ausrufezeichen setzte.
Im U17-Bewerb holte sich Valerian Zachhuber den Turniersieg vor Raphael Marth. Auf Rang drei landeten Leo Larcher und Selina Scherrer.
Im U19-Bewerb setzte sich Seymen Atila durch. Marco Schrader belegte ebenfalls den obersten ausgewiesenen Punkterang, gefolgt von Lorenz Ballay und Luca Egender.
Und immer wieder tauchten während des gesamten Wochenendes Namen aus Tirol weit vorne auf: Leo Larcher, Jonas Bigl, Raphael Biasio und Lorenz Ballay gehörten zu jener starken Tiroler Jugend, die in Rankweil eindrucksvoll auf sich aufmerksam machte.
Überhaupt war Österreich hervorragend vertreten: Fast der gesamte österreichische Jugend-Nationalkader war beim EAGLES Juniors Cup am Start.
Der TEAM-Bewerb wird zum Publikumsliebling
Eine der spannendsten Geschichten des Wochenendes schrieb allerdings ein Bewerb, der in dieser Form erstmals durchgeführt wurde.
Der TEAM-Bewerb wurde nach dem Spielsystem der österreichischen Bundesliga ausgetragen.
Schnell. Direkt. Kompromisslos.
Das Prinzip könnte einfacher kaum sein:
Ein Team besteht aus 3 Spieler.
1. Match TEAM alle Spieler spielen im Stosswechsel
2. Match Doppel
3. Matsch Einzel
Winners break auf 4
Wer Fehler macht, verliert.
Und genau das machte die Begegnungen für Spieler und Zuschauer derart spannend.
Fast durchgehend war von den Jugendlichen dieselbe Reaktion zu hören:
„Das ist richtig cool. Das wollen wir wieder haben!“
Der Bewerb entwickelte eine ganz eigene Dynamik. Man spielte plötzlich nicht mehr nur für sich selbst, sondern für seine Mannschaft. Mitfiebern, anfeuern, taktieren – und gemeinsam gewinnen oder verlieren.
Österreich gegen Tschechien: Nichts für schwache Nerven
Wie eng dieses Format sein kann, zeigte eindrucksvoll das Halbfinale zwischen Team Österreich 1 und Team Tschechien.
Die tschechische Mannschaft setzte Österreich gewaltig unter Druck. Über weite Strecken war völlig offen, wer den Sprung ins Finale schaffen würde.
Am Ende waren es keine großen Unterschiede.
Es waren kleine Fehler, einzelne Situationen und wenige entscheidende Bälle, die darüber entschieden, dass Tschechien den Einzug ins Finale hauchdünn verpasste.
In der Endabrechnung gewann Team Österreich 1 den TEAM-Bewerb vor Team Österreich 4. Team Tschechien und Team Österreich 2 belegten gemeinsam Rang drei. Acht Mannschaften waren insgesamt am Start.
Und spätestens nach diesem Wochenende dürfte feststehen:
Der TEAM-Bewerb muss wiederkommen!
Hinter einem großartigen Turnier steht ein großartiges Team
Bei der abschließenden Siegerehrung fand Fabian Schierscher auch die passenden Worte für jene Menschen, ohne die ein solches Wochenende nicht möglich wäre.
Ein herzliches Dankeschön ging an Mario Österle in der Turnierleitung, an Yao Yao Scherrer, die mit ihrer Station „Hier werden alle Fragen beantwortet“ eine wichtige Anlaufstelle für Spieler, Eltern und Betreuer war, sowie an Sonja Menia, die sich um den gesamten organisatorischen Bereich rund um Startgelder und Preisabwicklung kümmerte.
Dazu kamen viele helfende Hände im Hintergrund, Eltern, Betreuer, Unterstützer und natürlich die Partner des Turniers.
Das vielleicht wichtigste Ergebnis steht in keiner Rangliste
Natürlich gab es Sieger, Pokale, Gutscheine und Platzierungen.
Aber das größte Ergebnis dieses Wochenendes lässt sich nicht in einer Tabelle ablesen.
Es waren die Jugendlichen, die nach ihren Matches gemeinsam weiter Billard schauten.
Es waren Eltern, die begeistert vom Turnier erzählten.
Es waren Mannschaften aus dem Ausland, die schon bei der Abreise ankündigten, im kommenden Jahr wiederzukommen.
Und es war dieses Gefühl, dass hier gerade etwas wächst.
Der EAGLES Juniors Cup hat gezeigt, wie jung, international, schnell und emotional Billardsport sein kann.
Diese Generation wartet nicht auf die Zukunft des Billards.
Sie ist die Zukunft.
Und wenn 2027 tatsächlich noch mehr Nationen, noch mehr Teams und noch mehr junge Spielerinnen und Spieler nach Rankweil kommen, dann hat dieses Wochenende genau das erreicht, was es erreichen sollte:
Kinder und Jugendliche für Billard begeistern – und ihnen eine Bühne geben, auf der sie zeigen können, was in ihnen steckt.
EAGLES JUNIORS CUP – see you 2027!
